Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt
- aus Schafwolle und etwas Geduld und Spucke entstehen schöne und nützliche Dinge, bezaubernde Wesen, freche Kerlchen, warme Schuhe, schützende Beutel, elegante Hüte, traumhafte Schals, kecke Wichtel, behäbige Bären, fiese Fratzen, tolle Designerstücke, bezaubernde Einzelstücke, farbenfrohe Blumen, kunterbunte Beutel, schmuseweiche Seelentröster, ausgefallene Kappen....
Filzen ist toll!
Nassfilzen

“Nassfilzen (laut DIN 61210 unter dem Begriff Walkfilze zusammengefasst) des ungebundenen Vlieses mit warmem Wasser (Dampf) und Seife (alkalische Filzhilfe) ist die traditionelle, handwerkliche Verarbeitung der Wolle oder von Tierhaaren. In Kombination mit warmem Wasser und Seife stellen sich die Schuppen in der obersten Schuppenschicht der Haare (Cuticula) auf. Gleichzeitig durchgeführtes Walken bewirkt ein gegenseitiges Durchdringen der einzelnen Fasern. Die aufgestellten Schuppen verkeilen sich so stark ineinander, dass sie nicht mehr zu lösen sind. Das Werkstück schrumpft dabei stark und es ergibt sich ein festes textiles Flächengebilde. Die endgültige Form kann dabei nahtlos aus einem Stück herausgearbeitet werden. Da Walkfilze aus tierischen Fasern, zum Teil unter Beimischung von Zellwolle, besteht, handelt es sich dabei um ein Naturprodukt, das biologisch abbaubar ist.” (Wikipedia.de)

In Wirklichkeit ist alles viel toller – mehr dazu in der Rubrik Tips & Tricks!


mehr
Filzen mit der Nadel

“Beim Trockenfilzen wird die trockene Wolle mit Hilfe spezieller Filznadeln in eine Form gebracht. Diese Methode ist der Vorläufer des Vernadelns mit einem Nadelbalken. Nadelfilz wird mechanisch mit zahlreichen Nadeln mit Widerhaken hergestellt. Hierbei sind die Widerhaken umgekehrt wie bei einer Harpune angeordnet, so dass die Fasern in den Filz gedrückt werden und die Nadel leicht wieder herausgeht. Durch wiederholtes Einstechen werden die Fasern miteinander verschlungen und eventuell anschließend chemisch oder mit Wasserdampf nachbehandelt. Solche Nadelvliesstoffe lassen sich nicht nur aus Wolle, sondern aus praktisch allen anderen Fasern herstellen. Nadelfilz ist der heute übliche industriell hergestellte Filz. Außerdem ist noch das Verhaken mit einem gepulsten Wasserstrahl oder mit einem Bindemittel möglich. Hier können auch Fasern ohne Schuppenstruktur eingesetzt werden, etwa Polyamid und Polyester.” (Wikipedia.de)

In Wirklichkeit macht das höllischen Spaß und man kann tolle Figuren oder einzigartige Texturen erschaffen – mehr dazu in der Rubrik Tips & Tricks.


mehr
Strickfilzen

Zum Thema Strickfilzen passiert das, was sonst ein Desaster ist mit Absicht – ein Strickstück aus Wolle geht in der Waschmaschine ein.
Mit voller Absicht.
Damit es dann hinterher noch paßt, muß es ca. 30-40% größer gestrickt werden.
Strickfilzen ist so zusagen “idiotensicher” – es kann nichts schief gehen, solange man Wolle verwendet, die auch tatsählich filzt. Polyestergarne scheiden da aus, Garne mit Superwash-Ausrüstung ebenso!

Anleitungen, Tips & Tricks sowie alle möglichen nützlichen Hinweise finden Sie in der Rubirk Tips & Tricks.


mehr